Geza Brugger

Restrukturierung im mitbestimmungsnahen Umfeld.

Die Evolution des Betriebsrats zum konstruktiven Mitgestalter.

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Umstrukturierungen von Unternehmen sind in den letzten Jahren immer stärker zum festen Bestandteil der Managementaufgabe geworden. Hierbei positioniert sich der Betriebsrat - als Vertreter der „Betroffenen“ - gegenüber der Arbeitgeberseite deutlich seltener im Wartemodus, sondern zunehmend agil und konstruktiv. Er erfährt dadurch häufiger Gehör, nicht nur qua Gesetz, sondern insbesondere durch seine frische Art kreativen Gestaltungsdenkens. Unter der Prämisse „Primat des Handelns“ zeigen sich insbesondere in stark mitbestimmungsgeprägten Gesellschaften der traditionellen deutschen Industrien Züge eines aufgeklärten und konsensorientierten Veränderungsprozesses.

Key Take Aways: Dieses White Paper stellt dar, welche Weichen auf dem mitbestimmungsnahen Pfad zu stellen sind, um effektiv, für beide Seiten erfolgreich und „in Manndeckung“ zum gewünschten Ziel zu gelangen:

- Information, Information und nochmals Information: Frühe Transparenz als Türöffner zur Arbeitnehmerseite.
- Proaktiver Schulterschluss durch Schaffung einer „Sekundärorganisation“ mit dedizierten Gremien, Arbeitskreisen und beidseitigen Projektverantwortlichen.
- Involvierung „unvorbelasteter“ Mitarbeiter als Steuerungs- und antizipatives Schlichtungsorgan.
- Seine Gegenüber kennen und verstehen – Roadmap für verschiedene Stereotype von Betriebsräten.
- Produktivitätssteigerung bereits im Umbauprozess: Vermeintliches Problem als Chance ansehen und gemeinsam nutzbar machen.
Autor(en)Autor(en)
Geza Brugger ist Co-Founder / Head of Investments bei der e&Co. AG; Experte für unternehmerische Transformationsvorhaben, Wachstumsprogramme und Corporate Start-up Engagement; Automotive Spezialist mit über 10 Jahren Erfahrung aus der Arbeit in Beratungs- und Linienorganisationen.